Die Schreiberin.

Kolumnist*innen schreiben immer über ihre ganz persönliche Erlebenswelt. Diese freie Form witziger und geistreicher Alltagsbeobachtungen auf wenigen Zeilen war für mich der Einstieg ins Schreiben schlechthin. Die Jugendmedienplattform «tink.ch» gab mir Ende der Nullerjahre die Chance, alle zwei Wochen eine neue Amazonen-Geschichte zu publizieren. Beziehungsknatsch und Liebesfrust, Freundschaftszelebrationen, Erwachsenwerden und seinen eigenen Platz im Leben finden: Das waren die Themen, von denen die Amazonen-Geschichten handelten und aus denen dann ein Erzählband entstand (–> Kugelbomben und Kaffee). Jahrelang habe ich auch regelmässig Gastkolumnen für den «Winterthurer Stadtanzeiger» geschrieben. Und hin und wieder auch für andere Medien. Der Text «Eine Emanzen-Tirade» hat mir sogar eine Einladung in die Talk-Runde einer lokalen Fernsehstation eingebracht.

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Bei der Produktion von «Kugelbomben und Kaffee»,
Himachal Pradesh, 2008

Meine Kolumnen geben mir die Möglichkeit, zu definieren, wer ich bin und vor allem: Wer ich sein möchte. Das ist mein grosses Glück.

Die hier gesammelten Geschichten sind eine kleine Auswahl aus meinem Fundus.

Viel Vergnügen beim Erkunden!